Fragst Du Dich auch manchmal, wo sie geblieben ist, die besinnliche Adventzeit?

Ein Advent, wo sich die Familien um den Adventkranz versammeln, gemeinsam Lieder singen und Geschichten lesen.Wo am Wochenende gemeinsam gebacken, gebastelt oder andere Vorbereitungen für das Weihnachtsfest getroffen werden.

Vielleicht gehörst Du zu den Glücklichen, die das auch heute noch so leben oder Du kennst das aus Deiner Kindheit oder vieilleicht auch nur aus alten Filmen. Wann auch immer ich diese Bilder vor meinem inneren Auge habe, wird mir ganz warm ums Herz und ich spüre Ruhe und Frieden.

Bin ich ein wenig verklärt? Vielleicht.

Denn die Realität, so wie ich sie wahrnehme, sieht meist anders aus: Schon viele Wochen vor Weihnachten kann man vermehrt Stimmen von Müttern, die sich vor der bevorstehenden Adventszeit ein wenig grauen, vernehmen. Mütter, die nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht. Geschäftiges Tun, statt einer besinnlichen Zeit steht bei vielen auf dem Tagesplan.

so viele Dinge zu tun …. Weihnachtsputz …. Kekse backen …. Geschenke besorgen … ganz viel „müssen“ im Kopf …. 1000 Dinge, an die wir denken sollten, die wir nicht vergessen dürfen…. Was koch ich bloß am Heiligen Abend?

 

In der Adventzeit muss ich oft ich an meine Oma denken

Meine Oma starb, als ich 14 war. Ich erinnere mich an sie als eine Frau, die ihr Herz am rechten Fleck hatte, die ihre Enkelkinder über alles liebte, auch wenn sie es uns vielleicht nie so zeigen konnte. Während es von der anderen Oma oft Süßigkeiten und Schokolade gab, steckte sie meiner Mama Geld für neue Kleidung, Schulsachen oder was sonst gebraucht wurde zu. Im Advent war das Kekse backen mit ihr das Highlight. Da durfte ich dann bei ihr schlafen (ohne meinen jüngeren Bruder)! Von in der Früh bis spät am Abend wurde Teig geknetet und Kekse ausgestochen, geschmiert und verziert. Und abends durfte ich dann immer länger fernsehen. Das fand ich damals voll cool.

Und dann erinnere ich mich noch an einen Satz, den sie gerade vor Weihnachten öfters gesagt hat – ein Satz, der auch meiner Mama gelegentlich in der Vorweihnachtszeit über die Lippen gerutscht ist und dessen Sinn ich erst verstehe, seit ich selbst Mama bin.

 

Wenn die Zeit nicht so heilig wäre

„Wenn die (Anmerkung: Vorweihnachts)Zeit nicht so heilig wäre, tät ich am liebsten eins nehmen und das andere damit erschlagen“. Damit meinte sie wohl uns Kinder.

Nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht:  meine Oma hat uns nie geschlagen und auch ich bin keine Befürworterin von Prügelstrafe. Und dennoch ist es ist ein Satz, der mir als Mama in der Vorweihnachtszeit. auch immer öfter in den Sinn kommt.

Wir Mamas haben kaum Zeit für uns selbst, kommen selten zur Ruhe, denn wir sind gestresst von den vielen Vorbereitungen, der Orientierung im Außen und dem Zwang den wir uns zum Teil selbst auferlegen.

Wer sagt eigentlich,…
… dass vor Weihnachten das ganze Haus und die Fenster geputzt werden müssen?
… dass ich unbedingt 10 verschiedenen Sorten Kekse backen muss, obwohl ich in einem 20/30 oder 40 Stunden Job stecke?
… dass ich mich unbedingt noch vor Weihnachten mit x und y treffen muss (die ich die letzten 4 Monaten oder mehr auch nicht gesehen habe)?

Aber egal, das ist nun mal so!

… der Partner ….  vielleicht auch nicht so greifbar…

…. Gelassenheit – was ist das? Die Nerven liegen manchmal ein bisschen blank …

Hoffentlich ist alles bald vorbei!

Den Kindern gehts auch nicht viel anders: In der Schule/im Kindergarten ist viel los! Geschenke werden gebastelt, aber man darf niemanden was sagen. Da ein Auftritt dort ein Konzert… Die Mama keine Zeit… das Geschwisterchen genauso daneben wie man selbst… Und dann wird gestritten und gezankt…

Und dann….

„Wenn die Zeit nicht so heilig wäre,…. JA, Oma – jetzt versteh ich dich!

Dann ist es wieder passiert … wieder einmal die Geduld verloren … völlig genervt zurück geblafft…

 

Kommt Dir das bekannt vor?

Darauf folgt das schlechte Gewissen, weil wir nicht ruhig und gechilled geblieben sind, vielleicht mal „überreagiert“ haben!

Ich gebe zu, auch mein Sohn kennt das eingangs beschriebene „heile“ Szenario nur ansatzweise. Aber ich habe den Entschluss gefasst, dass das heuer anders werden darf! Zumindest ist das meine Absicht.

Daher habe ich mir heuer schon im Vorfeld überlegt, was ich anders machen könnte. Ich habe mir einen Plan zu Recht gelegt, um regelmäßig eine besondere Zeit (Qualitytime) mit meinem Kind verbringen und auch um auf mich selbst schauen zu können. Dafür habe ich mir aus meinem eigenen Ideen- und Methodenrepertoire passenden Inspirationen zurechtgelegt. Zusätzlich bin ich bei lieben Kolleginnen und von mir sehr geschätzten Frauen fündig geworden.

Und weil ich hoffe (und glaube), dass es nicht nur mir so geht, möchte ich diese Ideen gerne mit anderen Müttern teilen.

 

Und schwupps – eine E-Mail Serie war geboren

Die Idee, einen eigenen Online Adventkalender zu erstellen trage ich schon seit einigen Jahren mit mir herum. Ja, ok – für einen ganzen Adventkalender hat es auch heuer nicht gereicht. Dazu war die Zeit zum Erstellen zu knapp. Und jeden Tag Zeit für etwas außerhalb der täglichen Routine „abzwacken“ zu müssen, klingt auch wieder nach Stress. Aber jeden zweiten Tag ein freundliches E-Mail mit einer Inspiration im E-Mailpostfach zu finden und diesen Impulsen zu folgen, ist machbar, oder?

Und so habe ich für uns 12 Inspirationen zusammengesucht, wie wir ohne großen zusätzlichen Aufwand

  • unsere Kinder sinnvoll beschäftigen
  • gemeinsam eine angenehme Zeit verbringen
  • das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden
  • uns selbst ein kurze Auszeit & Erholung holen
  • Anspannung loslassen

können.

Spielen, basteln, lesen, backen, Geschichten (Meditationen) hören…. gemeinsam oder alleine

Bewusst gemeinsame und schöne Momente erleben. Qualitytime! Das gibt Kraft und Energie!

Mein Geschenk an mich, an DICH und an unsere Familien. Einfach so! Gratis und vollkommen unverbindlich! Damit wir heuer einen beSINNlichen Advent mit unseren KIndern bzw. unserer Familie erleben können! Die Väter sind natürlich auch herzlich eingeladen mitzumachen!

 

Start ist am 1. Dezember – dann erhältst Du jeden 2. Tag eine Inspiration direkt in dein E-Mail Postfach!

Hier geht’s zur Anmeldung für einen Advent in Balance –> Klick