Seit einigen Tagen ist merklich spürbar – Weihnachten kommt mit riesen Schritten näher. In den Geschäften kommt man ja schon seit einigen Wochen nicht mehr daran vorbei, die Werbung in den Medien wird immer weihnachtlicher, seit letztem Wochenende sind die ersten Weihnachtsmärkte geöffnet und vor 2 Tagen fiel der erste Schnee…

Ich persönlich liebe Weihnachten – es hat noch so etwas von „heiler Welt“ in sich. Kindheitserinnerungen kommen hoch: Adventkranz, Kerzen, der Duft von Orangen liegt in der Luft, es wird gemeinsam gesungen….
Damals hat sich noch alles entspannter angefühlt!

Heute scheint alles ganz anders.Ich bemerke eine zunehmende Angespanntheit, wenn ich die Leute in meiner Umgebung beobachte.

So vieles gibt es zu tun….Weihnachtsputz… Kekse backen…. Geschenke besorgen…. Ganz viel „Müssen“ im Kopf…. 1000 Dinge, an die es zu denken gilt, die wir nicht vergessen sollten.. von einer Veranstaltung auf die nächste hetzen….

Ich habe das Gefühl alles hetzt auf diesen magischen Tag hin um dann erschöpft in den Sessel zu fallen und froh zu sein, dass alles vorbei ist.

Die Zeit davor ist für viele Stress pur – dem Treiben ausgeliefert sein
Aber muss das sein?
Ich behaupte nein, denn es liegt immer in meiner Hand, in wie weit ich mich da mit hineinziehen lasse.

Schon vor einiger Zeit habe ich begonnen, mehr auf mich selbst zu schauen. Mehr JA zu MIR zu sagen und NEIN zu den Anforderungen von außen.  Hier findest du meine besten Tipps – wie immer einfach & knackig und ohne viel zusätzliches Schnick-Schnack umzusetzen.

Mute dir selbst nicht mehr zu, als du deiner besten Freundin zumuten würdest

Oft machen wir uns den Druck und Stress nämlich selbst. Es sind unser eigener Perfektionismus oder unsere hohen Anforderungen, die uns antreiben. Wer sagt, dass ich Kekse selbst backen muss, wenn ich absolut keine Zeit dafür finde? Oder dass Fensterputzen zum Weihnachtsputz dazu gehört – die werden doch eh wieder dreckig.

Aber was werden die anderen dazu sagen? Wirst du dich vielleicht fragen. Ganz ehrlich – das kann dir schnurz-egal sein. Denn wer kein gutes Haar an dir lässt, weil du Kekse im Bioladen kaufst oder die Fenster erst im Frühjahr putz, der wird auch kein gutes Wort über dich verlieren, wenn du völlig ausgebrannt daniederliegst.

Ich für meinen Teil frage mich immer, wenn ich merke, dass es mir zu viel wird, dass die Hektik zu groß wird: würde ich das auch von meiner besten Freundin verlangen.  Würde ich in dieser Situation dieselben Anforderungen an sie stellen? Dasselbe Maß an Perfektionismus, das ich mir gerade abverlange? Und vor allem auch: würde ich mit ihr auch in derselben Art und Weise sprechen, wie ich gerade mit mir spreche?

Und wenn ich dann zugeben müsste, dass ich es nicht täte – dann lass ich es einfach sein. Denn warum sollte ich es dann meiner ALLERBESTEN Freundin – nämlich, der die zwischen meiner Schulter sitzt – also MIR selbst, abverlangen?

Sei dir selbst die allerbeste Freundin

In diesen Fällen schau ich dann auch, dass ich mir selbst etwas Gutes tun kann. Meist merke ich, dass ich sowieso schon am Limit laufe. Ich sage dann einfach mal JA zu MIR – und das alles OHNE schlechtem Gewissen! Ich versuche dann inne zu halten und mir Zeit für mich zu nehmen. Mir eine kleine Auszeit zu gönnen.

Das kann etwas Einfaches sein, wie in Ruhe eine Tasse Kaffee zu trinken (statt zwischendurch und nebenbei), ein kurzes Telefonat mit meiner Freundin, ein 10 Minuten PowerNaping auf der Couch, meinen Kätzchen beim Spielen zusehen oder mit meinem Kind kuscheln. Einfach etwas tun, das mir gerade guttut. Damit ich meine Energietanks wieder auffüllen kann und bereit bin den anderen (mit Maßen zu geben) Manchmal belohne ich mich auch, mit einem Besuch bei der Kosmetikerin oder einer Klangschalenbalance.

Ich denke, du weißt was ich meine und es fallen dir genug Dinge ein, mit denen du dich belohnen kannst. 😉

Entschleunige deinen Alltag durch Achtsamkeit

Wir erledigen in unserem Alltag viel zu viele Dinge gleichzeitig. Sind so stolz darauf, dass wir Multitasking fähig sind. In der Welt mit den vielen äußeren Reizen ist das aber zu viel für unseren Organismus. Er kann gar nicht mehr zur Ruhe kommen.  Deshalb:

Nimm dir Zeit immer nur eine Sache nach der anderen zu machen. Nimm dir vor allem Zeit zum Essen und iss nicht nebenbei. Versuch einmal dein Essen mit allen Sinnen zu genießen. Sie es an, rieche und dann erst schmecke. Versuche jeden Bissen einmal mindestens 20 mal zu kauen. Das wird dir nicht nur deine Verdauung danken, du wirst auch angesichts der geschmacklichen Erlebnisse überrascht sein.

Oder versuche einmal bewusst nichts zu tun. Das nächste Mal, wenn du in der Schlange an der Kassa stehst oder auf den Bus wartest, sieh dich einfach um oder starre auch nur ins Leere. Ärgern bringt so wie so nichts – ist verschwendete Energie. Wenn du eine Arbeit erledigt hast, schau einfach mal aus dem Fenster – einfach so und nimm wahr: nicht deine Gedanken, die dir zu erzählen versuchen, was du noch alles tun MUSST, sondern die Umgebung, deine Atmung,…..

Achte auf deine Sprache

Apropos MÜSSEN – hast du schon einmal beobachtet, wie oft sich das Wort MÜSSEN in unseren Sprachgebrauch schummelt? Damit setzten wir uns selbst unter Druck. Was müssen wir? Und vor allem: WER sagt das? Wie oft verwendest du das Wort MÜSSEN? Wir gehen oft sehr unachtsam mit unserer Sprache um, verwenden Wörter als Füllwörter, achten nicht auf ihre Bedeutung und übersehen dabei, dass wir uns selbst – wie bei dem Wörtchen MÜSSEN – unter Druck setzen

Das gleiche gilt auch für das Wort SCHNELL. „Ich geh noch schnell einkaufen, ich erledige schnell dieses oder jenes“. Wie oft schleicht sich schnell in deinen Alltags-Wortschatz? Du treibst dich damit selbst unbewusst an!!!

Entschleunige dein Leben mit Hilfe von Ätherischen Ölen:

Hmmm – ich persönlich liebe es, wenn es gut riecht. Und gerade die Weihnachtszeit ist eine Zeit, die ich mehr als jede andere Jahreszeit mit Düften verbinde. Der Duft von Mandarinen, die der Nicolo bringt… Der Duft von Zimt und Nelke gehört einfach zu Weihnachtsplätzchen…. Und der Geruch von Tanne oder Fichte, den uns unsere Weihnachtsbäume schenken (wobei mir aufgefallen ist, dass dieses Dufterlebnis von Jahr zu Jahr weniger wird)…

Ok, aber was hat das nun mit Entschleunigung, Stressreduzierung zu tun?

Aus der Forschung weiß man, dass viele Düfte, wenn sie inhaliert werden, einen erheblichen Einfluss auf unser Gehirn haben.  Unser Geruchsinn ist der einzige Sinn, der direkt mit dem limbischen System (dem Sitz unserer Emotionen) verbunden ist – also ohne Zwischenschaltung unseres Bewusstseins, das das Erlebte mit unseren Erfahrungen abgleicht. Da das Limbische System auch Einfluss auf die Kontrolle der Herzrate, dem Blutdruck, der Atmung, dem Gedächtnis, dem Stresslevel und der Hormonbalance hat, können sich ätherische Öle  beim Einatmen positiv auf unseren Körper auswirken. D.h.

Ätherische Öle wie Lavendel oder Melisse haben eine sehr ausgleichende Wirkung bei innerem Ungleichgewicht, verleihen uns klare Gedanken und helfen uns beim Abschalten. Sie helfen uns Spannungen besser abbauen zu und wieder in unser inneres Gleichgewicht zu kommen.

Selbstverständlich haben auch die weihnachtlichen Düfte positive Wirkung auf uns.

Zitrusöle wie Orange und Mandarine bringen Sonne ins Leben – sie wirken aufrichtend für Körper und Geist und vermögen ein Gefühl von Sicherheit, Frieden und Freude zu schenken.

Andere Öle, die perfekt zur Vorweihnachtszeit passen, sind wie zuvor schon erwähnt Nelke, Zimt, aber auch alle Nadelhölzer wie Pinie oder Blaufichte und natürlich Weihrauch.

Wenn du mehr über die Wirkung einzelner Öle wissen möchtest, melde dich gerne bei mir!

Mein persönlicher Liebling für die Adventzeit ist die Mischung Christmas Spirit™(Weihnachtszauber), bestehend aus Orange, Zimtrinde und Fichte.  Durch diese Mischung hole ich mir die Weihnachtszeit in mein Zuhause. Sie bringt in mir die mit dieser Jahreszeit verbundenen positiven Assoziationen Freude, Friede, Glückseligkeit, Geborgenheit und Sicherheit hervor.

Um in den Genuss der positiven Wirkung der ätherischen Öle zu kommen, verneble ich sie entweder über den Diffuser im Raum oder mische sie mit Wasser und besprühe Kiefern- oder Pinienzapfen. (Tipp nach dem Besprühen einige Zeit luftdicht aufbewahren, damit die ätherischen Öle ihre Wirkung entfalten können). Genauso kannst du verfahren, wenn du den Duft von Adventkranz & Weihnachtsbaum intensivieren oder verlängern möchtest.

So, dass waren sie meine persönlichen Strategien, wie ich versuche, dem Stress in der Vorweihnachtszeit zu entgehen. Was sind deine persönlichen Stress-weg Strategien? Teile sie doch bitte mit uns in den Kommentaren.

 

Was für dich auch noch interessant sein könnte:
Entspannt-verbundene Momente im Advent mit deinem Kind genießen: Adventserie für Mütter ab 01.12.
DAS Wohlfühlweihnachtsgeschenk: Gutschein für eine AromaKLang-Massage
Dem Stress jetzt ein Schnippchen schlagen und Energie tanken: vorweihnachtliche Stress Release Balance

Interessantes über die Wirkung ätherischer Öle: Lernen mit der Nase
Entspannter Advent für Mutter & Kind

Bildnachweis: Depositphotos_30051711_I-2015