Zwei Monate nach Schulbeginn ist es wieder so weit: Viele Eltern klagen darüber, dass ihre Kinder in der Schule Lernschwierigkeiten haben. Die Kinder können sich nicht konzentrieren, behalten das Gelernte nicht oder nur schwer, schreiben schlampig, sind langsam oder unordentlich….. das sind nur einige Aussagen, die ich zu hören bekomme. Die gute Nachricht an alle Betroffenen dazu ist: es gibt keine Lernunfähigkeit es gibt nur Lernblockaden. Was sind aber diese Lernblockaden und vor allem woher kommen sie?

  • Verspannungen im Nacken- bzw. Schädelbereich können die Sauerstoff- und damit auch Energiezufuhr zum Gehirn direkt behindern wodurch einzelne Areale des Gehirns nicht optimal mit Energie versorgt werden oder die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Gehirnbereichen gestört ist.

Aber auch Blockaden ganz anderer Ursache können die Energiezufuhr zum Gehirn und damit das Lernen beeinträchtigen:

  • falsche Ernährung: ein Großteil der Energie wird für die Verdauung von nicht gut verträglicher Nahrung verwendet. >> Ernährung
  • unbewusste Emotionen/Erfahrungen:  einerseits wird Energie aufgewendet um diese Emotionen im Unterbewusstsein „gefangen“ zu halten andererseits boykottieren diese Emotion aus dem Unterbewusstsein heraus (in unserem Fall das Lernen). Stell dir z.B. ein kleines Mädchen vor, dass einen sehr dominanten, lauten großen Vater hat. Das Mädchen hat Angst vor der Unbeherrschtheit des Vaters. Das Mädchen kommt nun in die Schule und hat einen Mathelehrer, der dem Vater ähnlich sieht (Größe, Statur). Was glaubst du, wie das Mädchen in Mathe sein wird?

So vielfältig die Ursachen sind, so unterschiedliche Möglichkeiten gibt es zu deren Behebung. Da jede Frage ihre Antwort schon in sich birgt, ist es am effektivsten im Einzelfall die jeweiligen Blockaden auszutesten sowie die dazu passende individuelle „Therapie“. An dieser Stelle möchte ich allen Betroffenen einen kleinen Überblick über mögliche Hilfestellungen geben:

1. Gib deinem Kind ausreichend Wasser zu trinken.

  1. Schul- bzw. Lernarbeiten stellen für das Gehirn einen erhöhten Stoffwechsel dar. Damit dieser uneingeschränkt funktioniert ist die ausreichende Versorgung mit Wasser notwendig. Sorge dafür, dass dein Kind beim Lernen ausreichend Wasser auf oder neben seinem Schreibtisch stehen hat. Erinnere es immer wieder, vor neuen Aufgaben oder Lernübungen einen kräftigen Schluck zu trinken damit die Konzentration länger aufrecht zu erhalten.

    Trinken stellt keine Herausforderung dar. Und dennoch: Kinder verdrängen häufig Durstgefühle, da sie mit ihrer Aufmerksamkeit anderen Dingen zugewandt sind. Stelle zu den Mahlzeiten, in Pausen oder auch einfach zwischendurch immer Wasser bereit, damit dein Kind lernt, dem Durst gebührende Beachtung zu schenken

2. Mache mit deinem Kind Brain Gym: Dabei werden durch spezielle Bewegungsübungen über die Nervenbahnen bestimmte Teile im Gehirn aktiviert.

z.B. Energiegähnen: Massiere die Muskeln am Kiefergelenk und öffnen den Mund wie zum Gähnen (Gähntöne sind erlaubt). Gähnen ist ein natürlicher Atemreflex, der den ganzen Körper aktiviert und die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn verbessert.

3. Gib deinem Kind Blütenessenzen oder verwende andere energetisierte Sprays die das Lernen unterstützen: Die Energiefrequenzen dieser Essenzen und Sprays gehen mit dem menschlichen Energiekörper in Resonanz und ergänzen die im Körper fehlenden Energiefrequenzen; unsere Aura wird ausbalanciert und stabilisiert sich.

Gute Erfahrungen in meiner Praxis habe ich mit Essenzen von HelpingFlowers Blütenessenzen (nach dem Prinzip von Dr. Bach, aber in Österreich hergestellt) gemacht.

4. Besorge deinem Kind einen Lernstein mit  –  Edelsteine wirken ebenfalls auf der Schwingungsebene, können aber bei Bedarf vom Kind „gerubbelt“ und um Hilfe gebeten werden (zusätzlicher psycholog. Effekt).  

  • z.B.: Karneol (fördert Konzentration), Sardonyx (Lernstein! – fördert die Aufnahmefähigkeit),
  • Sonnenstein (gg. Versagensangst bei Prüfungen),
  • Rutilquarz   (Lernstein! – fördert  Konzentration und wirkt gg. Prüfungsangst ),
  • Azurit (festigt  Gelerntes),
  • Chrysokol (Antistress),
  • Saphir (klarer Verstand – hilft Gelerntes  aufnehmen, festigen und behalten),….

5. Ermögliche deinem Kind das Lernen mit allen Sinnen wo immer es Ihnen möglich ist. Hilf deinem Kind, die Dinge (im wahrsten Sinn des Wortes) zu be-GREIFEN. Wir wissen aus der Lernforschung dass wir nur

10 % von dem was wir lesen
20 % von dem was wir sehen
30 % von dem was wir hören
50% von dem was wir hören und sehen
70% von dem was wir selber sagen
90 % von dem was wir selber tun

behalten.

6. Sorge dafür, dass dein Kind genug Zeit hat – entschleunige seinen Tagesablauf  und entrümpel seinen Terminplan. Vor allem das Wochenende sollte Zeit für Ruhe und Erholung bieten.

7. Biete deinem Kind genug Gelegenheit, sich zu bewegen und auszutoben. Dazu mußt du dein Kind nicht noch in zusätzliche Kurse schicken. Wenn möglich, lass dein Kind zu Fuß den Schulweg zurücklegen. Auf dem Schulweg (sofern dieser sicher ist) haben die Kids Zeit zum Verarbeiten von Emotionen und sie können gleichzeitig ihren Bewegungsdrang ausleben.

Das alleine löst zwar keine Lernblockaden, erleichtert bzw. entstresst und unterstützt aber das Lernen!